Das Genre Musical bietet eine große Plattform für mystische Gestalten, Fabelwesen und surreale Figuren, die sich häufig durch ihr Aussehen von den anderen hervorhoben. Ein Graf von Krolock benötigt den gewissen Hauch von Moder in seinem Gesicht, die Hexe Elphaba hat grüne Haut, das Phantom eine verbrannte Gesichtshälfte und Milady de Winters Schulter ziert ein Brandmal. Es gibt unzählige Beispiele bei denen die Maske vor jeder Show aufs Neue gefordert wird. Ein aufwendiges Make Up kann für den Darsteller bedeuten, bis zu zwei Stunden ruhig auf dem Schminkstuhl sitzen zu müssen, bis alle Hautstellen, die nicht vom Kostüm bedeckt sind, richtig geschminkt sind. Doch nicht nur die besonderen Gestalten müssen sich vor den Aufführungen in der Maske einfinden. Da das grelle Scheinwerferlicht oder auch dunkle Bühnenatmosphäre Farben verschluckt, bedarf es einer Grundierung, gegen das Glänzen Puder, und, um Mimik über die weite Strecke sichtbar zu machen, das Nachfahren der Gesichtskonturen. Zu dem Standardprogramm kommen dann rollenspezifische Merkmale, und so wird Bettlern etwas Schmutz ins Gesicht gemalt und verruchten Damen roter Lippenstift aufgetragen.

MaskeZur Maske gehört auch das Hairstyling. Wenn das Eigenhaar nicht zur gewünschten Frisur gesteckt werden kann, erfolgt der Einsatz von Haarteilen und teils selbstgeknüpften Perücken.

Seit Beginn für Maske verantwortlich ist die Friseurmeisterin Monique Haas vom Friseursalon Haarmonique in Kleinheubach. Sie denkt sich die zu den Rollen passenden Masken aus, schminkt einen Großteil selbst und lernt dem Ensemble jährlich in extra dafür vorgesehenen Stunden, wie es sich selbst mit der speziellen Theaterschminke bühnenfertig machen kann.


Monique Haas
Maskenleitung

maske@mainmusical.com

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